Rückstausicherung nach DIN EN 12056

Staut sich das Wasser im Abwasserkanal, drängt es automatisch in die angeschlossenen Hausanschlussleitungen zurück. Eine Rückstausicherung ist also Ihr Versicherungsschutz vor unerwünschten Wassereintritt im Gebäude, vorwiegend im Kellergeschoss.

 

Wie kommt es zu einem Rückstau durch Abwasser, Grundwasser oder Oberwasser?

  • durch Starkregen
  • die Leitungsquerschnitte sind ggf. zu klein
  • erhöhte, kurzfristige Belastung (z. B. durch Großveranstaltungen)
  • Rohrbruch
  • Kanalschaden
  • akut notwendige Einleitungen (z. B. Feuerwehreinsätze)
  • Reparaturarbeiten (verursacht durch eine Absperrung oder Umleitung)
  • Verstopfung/Querschnittsverengung
  • Pumpenausfall bei den (Zwischen)Pumpwerken

Manchmal kann auch eine verstopfte Toilette darauf hinweisen, dass die installierte Hebeanlage nicht mehr funktioniert und damit die Rückstausicherung nicht mehr für einen Abfluss des Abwassers sorgen kann.

Beispiele für den Einbau von Rückstausicherungen aus der Praxis


Schützen Sie Ihren Keller vor Wasserschäden - von Anfang an

 

Rückstausicherungen sollten in trockenen Schächten eingebaut werden und müssen zwei voneinander unabhängige Verschlüsse besitzen: 1. einen automatischen Hauptverschluss und 2. einen von Hand zu betätigenden Notverschluss.

Wir beraten Sie gern, ob bei Ihnen der Einbau von mechanisch-manuellen oder elektrischen Rückstauverschlüssen nowendig bzw. zulässig ist.

Einbau einer Rückstausicherung - elektronisch oder mechanisch?

  • Toiletten im Keller? Hier ist eine elektronische Rückstausicherung unabdingbar und vorgeschrieben.
  • Waschmaschine, Bodenablauf oder Waschbecken - hier genügt eine mechanische Rückstausicherung
  • Eine Rückstausicherung sollte regelmäßig gewartet und gereinigt werden.